Hand

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Die Schülerfirma Oliventraum aus Weinsberg

Schülerinnen und Schüler der Weibertreuschule Weinsberg( EX- Stauferwerkrealschule) arbeiten in der 8. und 9. Klasse freiwillig bei der Schülerfirma Oliventraum mit.

Im Dorf Lucca Sicula auf Sizilien werden Oliven durch unser Team im Oktober geerntet.

In Weinsberg wird das Öl zusammen mit anderen leckeren Produkten aus Lucca Sicula auf Märkten durch die Jugendlichen verkauft.



Ziele unserer Schülerfirma:

- Kennenlernen einer kompletten Wertschöpfungskette - vom Baum zum Kunden.
- Entwickeln von europäischem Bewusstsein.
- Ökonomisches und ökologisches Denken.
- Teamfähigkeit und Ich-Stärke.

- Kontaktfreude und Kommunikationsbereitschaft.

- Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Sorgfalt.

- Leistungsbereitschaft und Leistungsfähigkeit.



Sie finden uns auf dem Wochenmarkt in Weinsberg:
am 28.01.2017 ACHTUNG TERMINÄNDERUNG!!

Außerdem sind wir:


Collage

Collage

Samstag, 26. Oktober 2013

Mittwoch, 23.10.2013

Burgio und die alte Handwerkskunst

Glockengießerei  Virgadamo

Seit 1500 befindet sich die inzwischen einzige Glockengießerei Siziliens
hier in Burgio. Ein junger Mann führt die Tradition der Glockengießerfamilie fort:
 
Zuerst wird von der bestellten Glocke ein Entwurf auf Papier gefertigt.
Verzierungen und Aufschriften werden entworfen,
danach wird die Größe der Glocke berechnet.
Um eine Glocke herzustellen, benötigt man eine dreiteilige Form
 bestehend aus Kern, falscher Glocke und Mantel.
 Der Kern (Glockeninneres) wird aus Lehmsteinen
 und verschiedenen Lehmschichten gemauert.
 

 
 
 Die "falsche" Glocke muss in Umfang und Aussehen genau der späteren,
 noch zu gießenden Bronzeglocke entsprechen
Sie besteht aus Lehm und Talg,
 die Verzierung wird in Wachs aufgetragen.
 Vor der Herstellung des Mantels streicht der Glockengießer
 zunächst einen feinen, dann immer gröberen Lehm auf die falsche Glocke,
 sodass sich die Verzierung im Mantel abdrücken kann.


 
Zum Trocknen der Schichten wird ein Feuer in der Glocke gemacht.
  Vor dem Guss nimmt man den Mantel ab und zerschlägt die falsche Glocke.
Der Hohlraum zwischen Kern und Mantel ergibt dann die richtige Glocke.

 
In dieser Grube wird dann die Lehmglocke eingegraben
um dann das flüssige Metall von oben in die Form zu gießen.
Nach einigen Tagen Ruhezeit ist die Gocke erkaltet und sie
wird aus der Grube wieder ausgegraben.
 
 
Jetzt ist der spannende Moment: hat die Glocke den richtigen Ton?
 
 
 

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